Das Vokalensemble Sonoritas wurde im Herbst 2006 zur musikalischen Gestaltung der überlieferten Römischen Liturgie in Innsbruck gegründet. Zur Aufführung gelangen polyphone Sakralwerke aus den verschiedensten Epochen musikalischen Schaffens (Renaissance, Barock, Wiener Klassik, Romantik, Moderne). Die Mitglieder bringen sehr viel musikalische Erfahrung mit, die sie u. a. im Extrachor des Tiroler Landestheaters, beim Collegium Vocale Innsbruck oder bei Vocapella Innsbruck sammeln konnten.

Als „harter Kern“ hat sich eine vierköpfige Stammformation von Solisten herausgebildet, die bei Verhinderung einzelner Mitglieder durch Gastsänger komplettiert wird. Bei orchestralen Aufführungen kann auf hervorragende Instrumentalisten - Streicher, Trompeter, Klarinettisten, Paukisten... - aus dem Freundeskreis zurückgegriffen werden.

Das Wort Sonoritas ist die lateinische Übertragung des griechischen Terminus „euphonia“ und bedeutet „Wohlklang“. Der Ausdruck ist im Lateinischen selten, aber vielleicht gerade deshalb passenderweise namensgebend für das Ensemble „Sonoritas“, das sich in der, der außerordentlichen Form des Römischen Ritus verbundenen, Gottesdienstgemeinde der Petrusbruderschaft in Innsbruck gebildet hat.
Immerhin sagt schon Cicero: „Omnia praeclara rara - Alles wunderbare ist selten“.

Gar nicht so selten sind zwischenzeitlich indes die Gelegenheiten, bei denen das Ensemble „Sonoritas“ musikalisch die liturgische Form unserer gottesdienstlichen Feiern hebt. Werke von Palestrina, Haydn, Mozart und Schubert gehören ebenso zum Reportoire wie solche von William Byrd oder des zeitgenössischen britischen Komponisten Nicholas Wilton, der sich von diesen Vorbildern mit beachtlichen Resultaten zu eigenen Kompositionen geistlicher und liturgischer Werke inspirieren lässt.